Werkstatt-Werkzeug · Wissenschaftsphilosophie · Modul W1
BILANX
lat. bilanx — die Waage mit zwei Schalen; Ursprung von „Bilanz"
Einunddreißig Module, sechs Stränge, ein Verfahren. Dieses Werkzeug wertet den eigenen Korpus aus — auch die Fälle, in denen das Verfahren nicht das erwartete Ergebnis lieferte.
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Selbstkritik: Diese Bilanz ist nicht neutral — ein Verfahren wertet sich hier mit sich selbst aus. Die Fallauswahl bei den Gültigkeitsbereichen ist illustrativ, nicht zufällig. Die Zählung in der Bilanz ist dagegen vollständig: alle 27 Module mit maschinell lesbarem Datensatz sind erfasst; vier frühe Module fehlen.
Gleichungen
Gültigkeitsbereich statt Wahrheitswert
statt M ∈ {wahr, falsch} gilt x ∈ B ⟺ ε(x) < ε_tol Beim Pendel: B = {θ₀ < 23°} bei ε_tol = 1 %
Unterbestimmtheit
f: X → Y · dim(ker f) > 0 Metamerie: dim(ker f) = 61 − 3 = 58
Die Falsifikation von M1
M1 ist widerlegt, sobald n_teilweise > 0 — denn dann gilt dasselbe Modell in einer Szene und fällt in der nächsten.
Forschungsnotiz:FN-Wissenschaft-Bilanx-v0.1-2026-05-17.md Praxis-Erklärung:PRAXIS-Bilanx.md Datenquelle: alle Modul-Ergebnisdateien im Master-Bundle Quellen: Popper (1934), Duhem (1906), Quine (1951), Kuhn (1962), Cartwright (1983)