lat. nexus — die Verknüpfung; eine, die keine Verbindung ist
Wenn beide Teilchen ihre Antworten von Anfang an mitbrächten, gäbe es eine berechenbare Obergrenze. Die Natur überschreitet sie um 41 Prozent — ohne dass dabei irgendetwas übertragen wird.
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Was dieses Werkzeug nicht leistet: Es bildet Vorhersagen nach. Dass die Natur die Schranke tatsächlich verletzt, zeigten Experimente (Aspect 1982; Hensen, Giustina und Shalm 2015 mit geschlossenen Schlupflöchern). Wer aus einer Rechnung, welche die quantenmechanische Vorhersage einprogrammiert enthält, auf die Welt schließt, begeht einen Zirkelschluss.
Gleichungen
Die Lokalitätsbedingung
E(a,b) = ∫ A(a,λ)·B(b,λ)·ρ(λ) dλ Entscheidend: A hängt nicht von b ab, B nicht von a. Daraus allein folgt die Schranke.
Die CHSH-Größe
S = E(a₁,b₁) − E(a₁,b₂) + E(a₂,b₁) + E(a₂,b₂) |S| ≤ 2 für jedes lokal-realistische Modell · |S| ≤ 2√2 quantenmechanisch (Tsirelson)
Stichprobenrauschen
SE(S) ≈ 2 / √N Ein Wert knapp über 2 ist kein Befund. Erst eine Überschreitung um mehrere Standardfehler zählt.