lat. oculi — die Augen; Plural, weil es keinen Singular gibt
Es gibt kein bestes Auge. Jede Bauform ist ein Kompromiss zwischen physikalisch gekoppelten Größen, geschnitten auf eine Aufgabe und beschränkt durch ein Entwicklungserbe.
—
——
—
—
—
—
—
—
Gleichungen
Größenschranke des Facettenauges
Δφ = √(λ / 2R) ⟺ R = λ / (2·Δφ²) Auflösung wächst nur mit der WURZEL des Radius: doppelte Auflösung = vierfacher Radius
Photonen-Kopplung
Photonen pro Kanal ∝ A · t A klein (feine Auflösung) und t klein (schnell) verringern beide die Photonenzahl — Schwachlicht leidet. Die drei Größen sind nicht unabhängig.
Literaturabgleich
Kirschfelds oft zitierte „etwa 1 m" entspricht Δφ = 1,72 Bogenminuten — rund ein Drittel der menschlichen Fovealauflösung. Gegenprobe: 1,72′ → 0,999 m.
Forschungsnotiz:FN-Merge-Augen-v0.1-2026-05-17.md Praxis-Erklärung:PRAXIS-Augen.md Verwendete Module: N1 Kamera vs. Auge, M1 Signalkette, 03 Einfachspalt, 12 Instrumente Quellen: Kirschfeld (1976), Land & Nilsson (2012), Franze et al. (2007)